Der neue Einbruchschutz aus der Höhle der Löwen

Fast jeder Mensch hat Angst vor einem Einbruch und dessen Folgen. Neben materiellen Verlusten bleiben oft psychische Probleme bei den Opfern. Zur Abhilfe kommen immer wieder neue Erfindungen auf den Markt, von denen viele leider unnütz sind. Das Gerät Homeshadows jedoch simuliert Schatten an Wänden und Vorhängen und erweckt so den Anschein, dass stets jemand zuhause sei. Das schreckt Einbrecher erfolgreich ab und ist eine sinnvolle Ergänzung zu mechanischen Sicherungselementen.

Richtig bekannt wurde Homeshadows durch die TV-Sendung „Höhle der Löwen“. Hier haben die Homeshadows-Gründer Gerd Wolfinger und Roland Huber ihr Produkt den Löwen (Investoren) vorgestellt und wollen den Einbruchschutz-Markt etwas aufmischen.

Das Wichtigste in Kürze

Homeshadows simuliert  Schatten und somit Anwesenheit

Das Gerät bietet eine automatische Aktivierung bei Dämmerung

Die Installation / Handhabung ist einfach, allerdings sollte die Platzierung und Umgebung des Geräts wohlüberlegt werden!

Das Gerät wirkt präventiv und ersetzt damit keine ordentliche mechanische Einbruchsicherung

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Was genau ist der Homeshadows Schattensimulator?

Die Idee für Homeshadows entstand nach einem Einbruch im Zuhause des Erfinders. Einbrecher ziehen für ihre Taten ein leeres Haus vor, sie kommen also, wenn die Bewohner des Hauses auf der Arbeit sind oder beim Einkaufen. Darum sind die größte Abschreckung für Einbrecher keine besonderen Sicherheitsvorkehrungen, sondern die Anwesenheit von Bewohnern an sich.

Viele Menschen lassen den Fernseher oder eine Lampe an, wenn sie das Haus verlassen. Das ist allerdings keine sichere Alternative, da dieses Verfahren auf Spekulation beruht. Besser ist es, wenn die Einbrecher richtige Schatten von eventuellen Bewohnern sehen können. Homeshadows arbeitet deshalb mit LED-Lichtern, die bewegte Schatten an die Fenster und Wände Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses projizieren.

Die Schatten werden durch Algorithmen generiert. Sie zeigen ständig neue, zufällig konfigurierte Bewegungen und es ist kein Muster erkennbar, um die Glaubwürdigkeit zu erhöhen. Dieses System ist patentiert und existiert noch nirgendwo anders auf dem Markt. Homeshadows verbraucht sehr wenig Strom, denn das Gerät ist für den Dauerbetrieb ausgelegt und soll auch ganze Nächte lang benutzt werden können.

Ein Gerät, viele Möglichkeiten

Homeshadows generiert nicht nur statische, unveränderliche Schatten, sondern auch Bewegungen. Diese sind mal schnell und mal langsam, die Schatten bleiben zwischendurch stehen oder interagieren sogar miteinander. So wird das normale, aktive Innenleben eines Hauses vorgetäuscht.

Weiterhin besitzt Homeshadows einen Lichtsensor, der Tag und Nacht unterscheiden kann. Mithilfe dieses Dämmerungssensors erkennt Homeshadows, wenn es Abend wird und aktiviert sich automatisch. Jalousien sollten deshalb nicht dauerhaft heruntergelassen werden, denn sonst kann das Gerät keine Helligkeitsunterschiede erkennen und die automatische Einschaltung funktioniert nicht.

Glücklicherweise besitzt Homeshadows mehrere Modi. Im Auto-Modus, der voreingestellt ist, arbeitet er mit dem Lichtsensor, wie bereits oben erklärt. Wird es wieder hell, schaltet sich Homeshadows automatisch aus. Der Auto-Modus wird durch ein blaues Statuslicht signalisiert.

Zusätzlich zum Auto-Modus gibt es noch den Off-Modus, bei dem Homeshadows immer aus ist und den On-Modus, bei dem das Gerät ständig eingeschaltet bleibt. Dabei gibt es noch eine spezielle Zeitschaltung, mit der Sie bestimmen kann, wann genau sich Homeshadows ein- und wieder ausschalten soll.

 

Die Einsatzgebiete von Homeshadows

Schichtarbeit, häufiges Ausgehen oder einfach abendliche Erledigungen: Es gibt viele Gründe, abends nicht zuhause zu sein. In diesen Fällen ist es sehr wichtig, einem Einbruch vorzubeugen. Während dem Einkaufen, im Urlaub oder während der Spätschicht kann dann Homeshadows zum Einsatz kommen.

Doch Homeshadows eignet sich nicht nur für den Gebrauch zuhause. Gerade in großen Büros oder anderen Unternehmen gibt es oft viele Elektrogeräte wie teure Computer, für die sich Einbrecher natürlich auch interessieren. Um einen Raub am Arbeitsplatz zu vermeiden, kann Homeshadows auch in einem Büro eingesetzt werden und kann eine passende Anschaffung für den Betrieb sein.

Da Homeshadows ein vergleichsweise kleines Gerät ist, kann es überall aufgestellt werden. Verschiedene Platzierungsbeispiele sind auf der Website des Herstellers einsehbar. Für die Nutzung des Gerätes ist keine Zusatzbeleuchtung nötig, die LEDs erledigen die ganze Arbeit alleine. Weiterhin hat Homeshadows keinen Lüfter und arbeitet somit völlig lautlos – Außenstehenden wird nicht auffallen, dass ein Gerät in Betrieb ist.

Kurzanleitung: Die Handhabung

Um Homeshadows zu bedienen, ist nicht viel technisches Wissen von Nöten. Es ist keine langwierige und komplizierte Installation erforderlich. Das Gerät ist strombetrieben, benötigt also eine Steckdose, und wird dann einfach mit einem Schalter bedient, der betätigt werden muss.

Werden die Schatten von Homeshadows auf Vorhänge oder Gardinen projiziert, sollten diese zwar blickdicht sein, aber trotzdem etwas Licht hindurchlassen. Bei einer Jalousie sind kippbare Lamellen zu empfehlen, denn der Lichtschlitz muss groß genug sein, um den Schatten sichtbar zu machen. Gibt es keine Vorhänge oder Rollos, können die Schatten auf eine Wand projiziert werden, die von außen gut sichtbar ist.

Auf der Rückseite von Homeshadows befindet sich der Lichtsensor. Dieser darf beim Aufstellen nicht verdeckt werden. Generell sollten zu allen Wänden und Objekten in der Nähe mindestens zehn Zentimeter Abstand eingehalten werden.

Das Gerät darf für Menschen außerhalb des Hauses nicht sichtbar sein, falls die Einbrecher die Technologie kennen. Das bedeutet, Homeshadows hat nichts in einem Raum zu suchen, der von außen komplett einsehbar ist. Es kann jedoch in ein angrenzendes Zimmer gestellt werden.

HomeShadows | Die Höhle der Löwen

Auch wenn Homeshadows schon etwas länger auf dem Markt ist, so wirklich bekannt wurde das neuartige Gadget erst durch die Höhle der Löwen. In der Sendung vom 12.11.2019 präsentierten die Gründer (Gerd Wolfinger und Roland Hube) ihre neuartige Erfindung. Einer der Gründer hatte 2015 selbst schlimme Erfahrungen mit einem Wohnungseinbruch gemacht. Neben dem materiellen Schaden blieb in erster Linie ein ungutes Gefühl von Unsicherheit. So enstand die Idee, Einbrecher nicht nur durch mechanische Sicherungen an einem Einbruch zu hindern, sondern möglichst schon vorher abzuschrecken. Homeshadows ist das entstandene Produkt, welches mittlerweile pateniert und auch im Handel erhältlich ist. Wie bei vielen Gründern, kann man schon sagen das die Höhle der Löwen für Homeshadows nochmal eine deutliche Bekanntheitssteigerung brachte.

Höhle der Löwen

Unser Fazit

Die Einbruchsprävention ist in vielen Haushalten von höchster Wichtigkeit. Homeshadows ist dafür ein gutes Gerät. Es projiziert bewegte Schatten auf Wände oder lichtdurchlässige Vorhänge, ohne dass eine zusätzliche Lichtquelle notwendig ist.

Homeshadows kann sowohl zuhause als auch auf der Arbeit eingesetzt werden. Von Bedeutung ist, dass mit diesem Gerät aktive Personen simuliert werden, bei denen die Schattenabfolge immer neu ist und zufällig generiert wird. So wird ein authentisches, echtes Gefühl erschaffen, mit dem Einbrecher abgeschreckt werden können. Insgesamt ist die Anschaffung als empfehlenswert. Allerdings sollte unbedingt klar sein, dass Homeshadows eine umfassende mechanische Einbruchsicherung nicht ersetzen kann! Gerade Einbrüche am Tag oder besonders dreiste Einbrecher am Abend hält das Gadget beispielsweise kaum von einem Einbruch ab. Das Gerät sollte man somit eher als eine sinnvolle Ergänzung sehen!

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