Fensteralarm als zusätzliche Fenstersicherung

Sie befinden sich hier:

Wir klären wir ein Fensteralarm vor einem Einbruch schützen kann und welche unterschiedliche Arten auf dem Markt verfügbar sind.

Die Statistik ist alarmierend. Im Jahr 2015 wurden in Deutschland 167.136 Wohnungseinbrüche bei der Polizei angezeigt. Dabei handelt es sich um einen Anstieg um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, denn im Jahr 2014 lag die Anzahl der angezeigten Wohnungseinbrüche noch bei 152.123 Fällen. Auch die Zahlen für 2016 sehen da leider nicht besser aus. Aufgeklärt werden allerdings nur wenige dieser Einbrüche. Nur jeder siebte Einbruch kann von der Polizei tatsächlich aufgeklärt werden. Die Täter sind sich also relativ sicher, dass sie unentdeckt bleiben.

Die Statistik besagt, dass in dichter besiedelten städtischen Regionen die Einbruchszahlen sehr viel höher sind, als dies in ländlichen Regionen der Fall ist. Der Gesamtschaden von 440,8 Millionen für das Jahr 2015 bei Einbrüchen entstand, regt zum Nachdenken über einen effizienten Schutz der eigenen Wohnung an. Da die meisten Einbrüche in Parterrewohnungen über die Fenster oder aber die Terrassentüren erfolgen, ist ein effizienter Fensteralarm ein guter und günstiger Schutz vor einem Wohnungseinbruch.

So funktioniert der Alarm am Fenster

Beim Fensteralarm handelt es sich generell um einen Öffnungsmelder für Terrassentüren oder Fenster. Das heißt, dass der Alarm auslöst, wenn eine Person von außen versucht, das Fenster oder die Terrassentür zu öffnen. Diese Fenstersicherungen sind in der Stand-Alone-Version oder in der sehr aufwendigeren Variante als Teil einer zentralen Alarmanlage erhältlich, die hier im Regelfall auch mit einer Zentrale verbunden ist. Der Alarm für das Fenster arbeitet entweder dahingehend, dass er Erschütterungen an der Fensterscheibe oder sogar deren Zerstörung wahrnimmt und auf diese mit Alarm reagiert oder aber dass eine Alarmierung mittels Kontaktstreifen auf dem Fenster zum Auslösen des Alarms führt.

Beide Versionen lösen einen lauten Alarm aus und dieser sehr schrille Alarmton allein wirkt auf den Einbrecher abschreckend, denn grundsätzlich schätzen Einbrecher die Dunkelheit und auch die Stille, um ihrem Werk möglichst unbemerkt nachkommen zu können. Schrillt dagegen bereits beim Einbruchsversuch der Alarm, ist es sehr wahrscheinlich, dass zum einen der Einbrecher unverrichteter Dinge flieht, dass aber zudem auch die Nachbarn nach dem Rechten sehen und dann auch die Polizei alarmieren. Allein aufgrund seiner enormen Lautstärke ist der Fensteralarm eine sehr wirkungsvolle Fenstersicherung und wirkungsvolle Abschreckung für Einbrecher.

Der Fensteralarm mit Vibrationssensoren

Als Vibrationsalarm bezeichnet man einen Signalgeber, der durch Vibration einen unerwünschten Eintritt einer Person über das Fenster oder die Terrassentür beim Alarm signalisiert. Dieser Alarm wird sehr gerne beim Fensteralarm eingesetzt, denn er signalisiert bereits die Bewegung des Fensterflügels oder der Terrassentür, bevor sie noch ganz geöffnet wurde. Ergänzend zur Vibrationsanzeige wird sofort ein akustischer Alarm ausgelöst.

Funktionsweise und Verwendung

Die Vibration wird durch einen sehr kleinen Motor erzeugt, in dem sich eine Unwucht befindet. Diese Unwucht sorgt mittels ihrer Massenträgheit dafür, dass die gesamte Anlage des Fensteralarms in Vibration gerät. Stärkerer Druck auf die Fensterscheibe ist schon ausreichend, um den Signalton des Fensteralarms auszulösen.

Der Fensteralarm mit Vibrationssensor wird dazu verwendet, sowohl Glasfenster als auch Türen zu überwachen. Die Montage ist sehr einfach. Die Sicherung wird direkt auf der Glasoberfläche angebracht. Der Alarm wird dann ausgelöst, wenn die Vibrationssensoren eine Erschütterung wahrnehmen. Das ist dann der Fall, wenn das Glas des Fensters oder der Tür durch starke Krafteinwirkung in Vibration gerät oder sogar durch einen Bruch zerstört wird. Die Alarmauslösung erfolgt durch die Frequenzen sowie das klassische Geräusch, das zerbrechendes Glas auslöst. Tendentiell sind solche Gerätetypen etwas anfälliger für einen Fehlalarm. Allerdings sind solche Geräte natürlich kalibriert und lösen nicht bei jedem kleinsten Windstoss den Alarm aus.

Montage

Der Alarm mittels Vibrationssenor ist relativ einfach nutzbar. Die Anlage muss lediglich am Fenster angebracht werden. Eine Verkabelung ist nicht erforderlich. Das macht diese Technik des Wohnungsschutzes gegen Einbrüche auch besonders geeignet für Mietwohnungen, in denen bauliche Veränderungen nach Möglichkeit vermieden werden sollen.

Der Fensteralarm mit Kontaktstreifen

Der Fensteralarm mit Kontaktstreifen ist sowohl für Fenster als auch Türen wie beispielsweise Terrassentüren geeignet. Erfolgt eine Trennung der Kontaktstreifen beziehungsweise des Sensors vom Alarmgerät, dann ertönt ein sehr lauter und schriller Alarm, der sowohl im ganzen Haus als auch in der Nachbarschaft hörbar ist. Die Montage des Fensteralarms mit Kontaktstreifen ist sehr einfach, denn die selbstklebenden Streifen gehören zum Lieferumfang dieses Alarmsystems dazu. Geeignet ist der Alarm mit Kontaktstreifen sowohl für Türen und Fenster wie auch für Garagentore oder auch im Innenbereich für Vitrinen.

Sehr angenehm und positiv in der praktischen Nutzung ist, dass die Kontaktstreifen sehr dünn gefertigt sind. Am Fenster oder am Türrahmen befestigt, sind sie optisch kaum wahrnehmbar. Der Alarm mit Kontaktstreifen setzt sich aus zwei Teilen zusammen, nämlich einem dünnen und sehr schmalen Streifen, der am Fenster- oder auch am Türrahmen befestigt wird, sowie einem kurzen Metall-Plättchen, das am einem beweglichen Teil des Fensters oder der Tür angebracht ist. Durch die Trennung des Kontaktstreifens und des Metall-Plättchen wird der Alarm im aktivierten Zustand ausgelöst und der Einbrecher wird durch den nun entstehenden sehr lauten Alarm in die Flucht geschlagen.

Kombigeräte mit Kotakt- und Vibrationssensoren

Auf dem Markt befinden sich auch Geräte, welche die oben beschrieben Funktionsweise kombinieren und somit dem Einbrecher noch weniger Chancen lassen. Preislich müssen solche Geräte nicht immer gleich viel teurer sein, daher lohnt sich durchaus ein Blick auf solche Kombigeräte.

Unser Fazit für die optimale Fenstersicherung

Durch die einfache Montage lassen sich solche Fensteralarmsysteme sehr einfach nachrüsten. Im Vergleich zu anderen Sicherungssysteme sind sie zudem recht günstig im Internet verfügbar. Daher bieten Sie eine optimale Ergänzung zu bereits bestehenden mechanischen Fenstersicherungen und schonen dabei im Vergleich zu vielen anderen Systemen den Geldbeutel. Eine Alternative zu den hier vorgestellten Alarmsystem stellen Abschließbare Fenstergriffe mit intergriertem Alarm dar. Diese verbinden den wirkungsvollen Schutz eines abschließbaren Fenstergriffes inklusive einem Zusatzschloss und einem kleinen Alarmsystems. Diese funktioniert dabei generell wie hier beschrieben. Dadurch erhalten Sie einen sehr wirkungsvollen Einbruchschutz für Ihre Fenster!

4.83/5 (6)

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * markiert.

*

Kommentar abschicken