Einbruchsicherung allgemeinEinbruchstatistik 2025

Die Einbruchstatistik 2025 für Deutschland zeigt uns, wie oft Einbrüche vorkommen. Es geht um die Risiken und um praktische Tipps für den Alltag. Wir wollen, dass Sie sich gut informieren können.

Es ist wichtig, die Einbruchzahlen und die Schadenssumme zu betrachten. So sehen wir, wie ernst Einbrüche sind. Die Schadenssumme zeigt uns, wie teuer Einbrüche für die Opfer sind.

Zwei Quellen sind wichtig für die Einbruchstatistik. Der PKS 2024 Einbruch zeigt, wie oft Einbrüche gemeldet werden. Die Versicherungsstatistik Einbruch 2024 zeigt uns, wie viel Schaden entsteht.

2024 gab es laut Versicherungszählung etwa 90.000 Einbrüche. Das heißt, es passen alle sechs Minuten Einbrüche. Wir erklären, wie man solche Zahlen richtig versteht.

Wir geben Tipps, wie man Einbrüchen vorbeugen kann. Wir zeigen auch, was man nach einem Einbruch tun sollte. Von der Dokumentation bis zur Schadenmeldung.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Einbruchstatistik 2025 Deutschland verbindet Lagebild, Trends und Prävention in einem Überblick.
  • Einbruchzahlen Deutschland zeigen Häufigkeit, die Schadenssumme zeigt die Belastung für Betroffene.
  • PKS 2024 Einbruch erfasst angezeigte und polizeilich registrierte Fälle.
  • Versicherungsstatistik Einbruch 2024 bildet gemeldete Schäden ab und ergänzt den Blick auf Kosten.
  • Trends Einbrüche 2025 lassen sich nur sauber bewerten, wenn Quellen und Begriffe klar sind.
  • Wohnungseinbruch 2025 bleibt ein Thema für den Alltag, bei dem einfache Maßnahmen viel bewirken können.

Warum Einbruchzahlen für Deutschland 2025 besonders relevant sind

Einbrüche sind ein großes Thema für viele. Wer schon einmal betroffen war, weiß, wie es sich anfühlt. Türen scheinen plötzlich dünn und Geräusche in der Nacht lauter.

Die Bedeutung von Einbruchzahlen geht weit über einfache Zahlen hinaus. Sie helfen uns, unser Risiko besser zu verstehen. So können wir in der Familie über Sicherheit reden.

Statistik ist im Alltag sehr nützlich. Sie zeigt uns, warum wir uns schon im Voraus schützen sollten.

Wer Zahlen versteht, plant besser. Er denkt über stabile Türen und Fenster nach. So wird Prävention greifbar, nicht nur ein Wunsch.

Sicherheitsgefühl, Prävention und Alltag: warum Statistik mehr ist als nur Zahlen

Jede Zahl erzählt eine Geschichte, die uns nachdenken lässt. Viele berichten von Verlust und Unruhe. Ihr Zuhause fühlt sich fremd an.

Statistik verbindet Fakten mit unserem Alltag. Sie zeigt uns, wo Vorsicht wichtig ist. Und sie motiviert uns, in Schutz zu investieren.

Prävention beginnt mit kleinen Dingen. Zum Beispiel Fenster schließen, wenn man kurz zum Bäcker geht. Solche Details sind wichtig, bis sie fehlen.

Welche Datenquellen am häufigsten zitiert werden und was sie abbilden

Für eine klare Einordnung brauchen wir verlässliche Daten. Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) und Versicherungszahlen sind dabei sehr hilfreich. Sie zeigen uns unterschiedliche Seiten der Lage.

Datenquelle Was wird gezählt? Wofür taugt es im Alltag?
Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS, z. B. 2020–2024) Polizeilich registrierte Fälle und Delikte, die angezeigt und erfasst wurden Einordnung von Trends, regionalen Mustern und der Einbruchzahlen Bedeutung im öffentlichen Raum
Versicherungsdaten (z. B. für 2024) Gemeldete bzw. versicherte Einbrüche in Häuser und Wohnungen sowie Entschädigungsleistungen Ein Blick auf Schadenhöhe, typische Summen und finanzielle Folgen nach einem Wohnungseinbruch

Für 2025 sind die Daten von 2024 der jüngste Messpunkt. Wer Zahlen versteht, sieht schneller, ob sich Risiken ändern. Oder ob Prävention immer wichtig bleibt.

Einbruchstatistik 2025: Was die aktuellen Trends erwarten lassen

Um die Entwicklung Wohnungseinbruch Deutschland zu verstehen, schaut man nicht nur auf einzelne Monate. Nach dem Pandemie-Knick gab es mehrere Jahre mit Zuwächsen. Dann kam eine Beruhigung, die man besonders für 2025 interessant findet.

Stagnation bei den Fallzahlen als mögliches Signal: was „nahe am Vorjahr“ bedeutet

2024 gab es rund 90.000 Einbrüche, ähnlich wie im Vorjahr. Das könnte bedeuten, dass wir eine Stagnation erleben. Aber es könnte auch bedeuten, dass wir effektive Prävention haben oder dass die Täter sich verändern.

Manchmal hört man von Einbrüchen alle sechs Minuten. Das ist einprägsam, aber es sagt uns nicht alles. Nur wenn wir die Zahlen in den Kontext bringen, sehen wir ein Muster.

Indikator 2023 2024 Was das für die Lesart 2025 nahelegt
Gemeldete Einbrüche (Versicherungszählung) rund 90.000 rund 90.000 Stabilität möglich; Trend Einbruchzahlen 2025 eher „nahe am Vorjahr“
Stichwort zur Dynamik Anstieg nach Pandemiephase Stabilisierung Stagnation Einbrüche als Signal, aber ohne Entwarnung
Anschauliche Kennzahl Einbruch alle sechs Minuten Einbruch alle sechs Minuten Merksatz bleibt, braucht aber Einordnung nach Lagebild

Schadensentwicklung als zweiter Blickwinkel neben der reinen Anzahl

Die Fallzahl mag ruhig wirken, aber der finanzielle Druck kann steigen. 2024 lag der Gesamtschaden bei rund 350 Millionen Euro, etwa 20 Millionen Euro mehr als 2023. Das macht den Einbruchschaden zu einem wichtigen Thema.

Der Durchschnittsschaden stieg von 3.600 auf 3.800 Euro pro Einbruch. Das liegt oft an höheren Wiederbeschaffungskosten und teurer Technik. Für die Wohnungseinbruchstatistik in Deutschland ist das ein wichtiger Hinweis.

Polizeiliche Kriminalstatistik als Basis: PKS 2024 und die Jahre davor

Um Einbruchzahlen für 2025 zu verstehen, braucht man eine zuverlässige Grundlage. Die Polizeiliche Kriminalstatistik Wohnungseinbruch bietet genau das. Sie zeigt, wie viele Einbrüche bei der Polizei gemeldet wurden. So kann man ohne Schätzungen sehen, wie sich die Zahlen entwickeln.

Was die PKS misst: polizeilich registriertes Kriminalitätsgeschehen

Die PKS basiert auf dem, was tatsächlich passiert. Sie verzeichnet Anzeigen und Delikte. Beim PKS 2024 Einbruch kommt ein Fall erst in die Statistik, wenn die Polizei ihn aufnimmt.

Dies macht die PKS ideal, um Trends zu erkennen. Zum Beispiel nach Regionen oder Zeiten.

Wichtig ist, die Quellen genau zu betrachten. Es gibt Tabellen, Broschüren und mehr. Für die Jahre 2021 bis 2024 sind vor allem die fortlaufenden Übersichten wichtig.

Einordnung über die Zeit: PKS 2020 bis PKS 2024 im Überblick

Am Ende zählt der Verlauf. Ein Vergleich von PKS 2020 bis 2024 hilft, Schwankungen zu erkennen. Besonders 2020 ist interessant, weil es viele Hilfsmittel gibt.

Jahrgang Typische PKS-Unterlagen Wofür es beim Vergleich hilfreich ist
PKS 2020 Tabellen, Broschüre, interaktive Karten, PKS-Jahrbuch Feinere Einordnung nach Raum und Zeit, Überblick über die Struktur der Fälle
PKS 2021 Tabellen und fachliche Broschüren Vergleich nach Deliktgruppen und Veränderungen im Melde- und Ermittlungsalltag
PKS 2022 Tabellen und fachliche Broschüren Trendfortschreibung und Abgleich, ob Muster stabil bleiben
PKS 2023 Tabellen und fachliche Broschüren Einordnung des Vorjahres, bevor neue Werte diskutiert werden
PKS 2024 Tabellen und fachliche Broschüren Aktuellster amtlicher Stand für polizeilich registrierte Einbrüche als Referenzlinie

Grenzen der PKS: Anzeigeverhalten und Erfassungspraxis

Die PKS ist sehr nützlich, aber sie hat Grenzen. Sie hängt von dem ab, was gemeldet wird und was erfasst wird. Das Anzeigeverhalten und die Art der Aufnahme beeinflussen die Zahlen.

Es ist spannend, die PKS mit anderen Daten zu vergleichen. Zum Beispiel mit Versicherungszahlen. So bekommt man zwei Seiten der Medaille, die nicht immer übereinstimmen.

Versicherungsdaten 2024: rund 90.000 Einbrüche und „alle sechs Minuten“

Die Versicherungsstatistik Einbruch 2024 zeigt, wie oft Einbrüche in Häusern und Wohnungen vorkommen. Versicherer berichten von etwa 90.000 Fällen. Das zeigt, wie wichtig es ist, sich abzusichern.

Was „gemeldete“ bzw. „versicherte“ Einbrüche aussagen

Gemeldete Einbrüche werden nach dem Einbruch bei der Versicherung gemeldet. Versicherte Einbrüche sind die Fälle, die in den Versicherungsdaten aufgeführt werden. Dabei geht es nicht nur um die Tat, sondern auch um die Entschädigung.

Um schnell zu helfen, braucht man Quittungen, Fotos und Seriennummern. Ohne diese Dokumentation kann es länger dauern.

Interpretation der Kennzahl: Ein Einbruch etwa alle sechs Minuten

Die Zahl Einbruch alle sechs Minuten in Deutschland hilft, das Ausmaß zu verstehen. Sie ist eine grobe Schätzung und nicht für jede Region gleich.

Einbrüche passieren in unterschiedlichen Städten und zu verschiedenen Zeiten. Auch die Saison und Urlaubszeiten beeinflussen die Zahlen.

Warum sich Versicherungsstatistik und polizeiliche Statistik unterscheiden können

Die PKS zählt alle Delikte, die die Polizei erfasst. Versicherer sehen nur Fälle, die gemeldet und abgedeckt sind. Das kann zu unterschiedlichen Zahlen führen.

Die Kategorien und Zuordnungen sind auch nicht immer gleich. Ein Fall kann anders eingestuft werden.

Merkmal Versicherungsdaten (Versicherungsstatistik Einbruch 2024) Polizeiliche Statistik (PKS)
Erfasst werden gemeldete Einbrüche mit Versicherungsbezug und Schadenprüfung polizeilich registrierte Fälle nach Straftat-Kategorien
Typischer Fokus Schadenshöhe, Entschädigung, Nachweise zu entwendeten Sachen Tatgeschehen, Ermittlungsstand, Deliktstruktur
Warum Fälle fehlen können kein Vertrag, keine Meldung, unklare Zuständigkeit oder fehlende Unterlagen keine Anzeige, abweichende Erfassung, spätere Umklassifizierung
Wofür die Daten gut sind Bild der versicherten Einbrüche und finanziellen Folgen im Haushalt Bild des registrierten Kriminalitätsgeschehens und regionaler Lage

Schadenssumme und Durchschnittsschaden: 350 Millionen Euro und 3.800 Euro pro Fall

Ein Einbruch kann sehr teuer für Haushalte werden. Für 2024 meldeten Versicherer 350 Millionen Euro an Schäden. Das ist deutlich mehr als vorher.

Das ist für viele ein großer Ärger und ein großer finanzieller Aufwand.

Der Durchschnittsschaden pro Einbruch liegt bei 3.800 Euro. Vorher war es 3.600 Euro. Einbrüche kosten oft viel, nicht nur für den Verlust von Dingen.

Wertsachen wie Smartphones und Kameras sind oft die Ursache. Die Entschädigung hängt davon ab, was bewiesen werden kann.

Kennzahl 2023 2024 Was das im Alltag bedeutet
Gesamtschaden (Entschädigungszahlungen) ca. 330 Mio. € ca. 350 Mio. € Mehr regulierte Kosten, auch bei ähnlicher Zahl an Fällen
Durchschnitt pro Einbruch ca. 3.600 € ca. 3.800 € Ein einzelner Vorfall kann das Haushaltsbudget deutlich treffen
Typisch genannte Beute Technik, Schmuck, Bargeld Technik besonders im Fokus Wertkonzentration in kleinen Geräten erhöht das Risiko

Für 2025 bleibt die Situation ähnlich. Wer Risiken versteht, kann besser vorbereitet sein. Stabile Türen und Fenster sind wichtig. Auch sichtbare Sicherung und klare Abläufe für den Ernstfall helfen.

Wenn Einbrüche häufiger werden, ist Prävention entscheidend.

Langzeitentwicklung: vom Höchststand 2015 bis zur Stabilisierung nach der Pandemie

Einbruchstatistiken über Jahre hinweg zeigen Muster. Der Trend zeigt, dass Phasen mit starkem Rückgang schnell wieder steigen können. Deshalb ist es wichtig, die Einbruchzahlen von 2015 bis 2021 zu betrachten.

Höchststand im Blick: über 180.000 Einbrüche im Jahr 2015 (Versicherungszählung)

2015 gab es über 180.000 Einbrüche, wie die Versicherungszählung zeigt. In diesem Jahr wurden Fenster, Türen und Zugänge besonders oft angegriffen. Der Trend begann auf einem hohen Niveau.

Pandemieeffekt: 85.000 (2020) und 70.000 (2021) versicherte Einbrüche

Die Pandemie führte zu einem Rückgang der Einbrüche. 2020 gab es etwa 85.000 Fälle, 2021 etwa 70.000. Hausbesuche und veränderte Routinen halfen, Einbrüche zu reduzieren.

Jahr Versicherte Einbrüche Einordnung im Verlauf Abstand zu 2015
2015 über 180.000 Höchststand in der Langzeitreihe Ausgangsniveau
2020 ca. 85.000 Pandemie Einbruch Rückgang deutlich sichtbar etwa halb so viele wie 2015
2021 ca. 70.000 Tiefpunkt der Pandemiejahre klar unter der Hälfte von 2015
zuletzt rund 90.000 Stabilisierung Einbruchzahlen auf Vorjahresniveau weiter deutlich unter 2015

Danach wieder Anstieg über mehrere Jahre und zuletzt Stabilisierung

Nach den Pandemiejahren stiegen die Einbrüche wieder an. Aktuell liegen sie bei etwa 90.000. Die Stabilisierung bietet eine Atempause, aber der Trend bleibt in Bewegung.

Der Blick auf 2025 zeigt: „stabil“ bedeutet nicht „egal“. Schäden und Reparaturen nach einem Einbruch können teuer sein. Deshalb ist es wichtig, die Zahlen von 2015 bis 2021 zu vergleichen.

Was Täter typischerweise mitnehmen: Technik im Fokus

Nach einem Einbruch ist oft nicht nur das Fenster kaputt. Viele berichten, dass Täter kleine, teure Dinge stehlen. Dazu gehören Geräte, die wir täglich nutzen.

Schnell zu Geld machbar: Smartphones, Kameras und Computer als häufig genannte Beute

Bei Einbrüchen stehlen Täter oft Dinge, die schnell verkauft werden können. Smartphones, Kameras und Computer sind dabei besonders beliebt. Sie sind leicht zu tragen und haben einen hohen Gebrauchtmarktwert.

Das führt dazu, dass die Schäden höher werden. Die durchschnittlichen Schäden stiegen von 3.600 auf 3.800 Euro pro Einbruch.

Gegenstand Warum attraktiv Typischer Aufwand für Täter Folge für Betroffene
Smartphone Klein, hoher Wiederverkaufswert, oft sofort greifbar Sehr gering, oft aus Flur oder Wohnzimmer Datenverlust, SIM-Missbrauch, hohe Wiederbeschaffungskosten
Kamera Teure Optik, Zubehör leicht mitzunehmen Gering, wenn im Schrank oder in der Tasche Verlust von Erinnerungen, teure Neuanschaffung
Laptop/Computer Wertvoll, auch ohne Zubehör nutzbar Mittel, wegen Größe und Kabeln Arbeitsausfall, Zugriff auf Konten und Dokumente
Externe Festplatte Daten sind wertvoll, Gerät unauffällig Sehr gering Fotos, Verträge und Backups fehlen auf einen Schlag

Was das für Haushalt und Aufbewahrung bedeutet

Es zeigt, dass nicht nur Schmuck wichtig ist. Auch Alltagsgeräte wie Laptop, Kamera oder Tablet sollten sicher aufbewahrt werden.

Bei Einbrüchen hilft es, Seriennummern zu notieren, Fotos zu machen und Rechnungen zu sammeln. So kann man die Beute besser nachweisen und die Regulierung erleichtern.

  • Geräte und Zubehör getrennt lagern, damit nicht alles auf einmal verschwindet.
  • Wichtige Daten regelmäßig sichern, am besten nicht nur auf einer Festplatte in der Wohnung.
  • Dokumentation aktualisieren, vor allem nach Neuanschaffungen oder Upgrades.

Einbrüche, bei denen nur Technik gestohlen wird, können dennoch sehr schockierend sein. Das Gefühl der Kontrolle geht verloren. Deshalb ist es wichtig, mit einfachen Schritten wieder Ordnung und Sicherheit in den Alltag zu bringen.

Prävention im Alltag: mechanische Sicherung von Türen und Fenstern

Im Alltag zählt oft die Zeit. Je länger ein Täter braucht, desto eher gibt er auf. Mechanische Sicherungen machen Türen und Fenster schwerer zu öffnen.

Wer Türen und Fenster sichern will, sollte zuerst die Schwachstellen ansehen. Das sind Rahmen, Beschläge und der Bereich um den Schließzylinder. Kleine Verbesserungen können viel bewirken.

Einbruchhemmende Schlösser und Nachrüstung: warum Mechanik oft der erste Schritt ist

Einbruchhemmende Schlösser sind ein guter Start, weil sie ohne Strom funktionieren. Sie wirken sofort. Wichtig ist, dass Schloss, Schließblech und Türblatt gut zusammenarbeiten.

Beim Einbruchschutz ist ein Rundgang nützlich. Prüfe, ob Tür und Fenster sicher sind. Schließbleche, Riegel und Falle sollten fest sitzen.

Bauteil Typische Schwachstelle Mechanische Lösung Wirkung im Alltag
Eingangstür zu kurzes Schließblech, lockere Schrauben verstärktes Schließblech, lange Schrauben in tragfähigem Untergrund Riegel hält länger stand, weniger Aufbruchspuren
Wohnungstür Spaltmaß, weiches Türblatt Bandseitensicherung, stabiler Schutzbeschlag Hebeln wird schwerer, Angriff dauert länger
Fenster leichtes Aufhebeln am Rahmen Zusatzsicherungen, abschließbarer Griff Gelegenheitsangriffe werden unattraktiver
Keller- und Nebentür simple Riegel, schlechter Sitz im Rahmen zusätzliche Verriegelung, verstärkte Gegenplatte weniger „schnelle“ Einstiege über Nebenwege

Querriegelschloss als Beispiel für wirksame Türsicherung (ohne Produkt- oder Markenbezug)

Ein Querriegelschloss kann an der Eingangstür eine Hürde sein. Es verteilt die Kräfte auf beide Seiten. So wird der Einbruch schwieriger.

Die Lösung passt, wenn Tür und Zarge stabil sind. Die Montage muss exakt sein. Mechanik ist die Basis, elektronische Systeme können später hinzukommen.

Ergänzende Schutzmaßnahmen: elektronische Sicherung, Licht und Nachbarschaft

Wenn Türen und Fenster gut gesichert sind, schaut man sich den Alltag im Haus an. Kleine Rituale und klare Sicht helfen, Tätern den Weg zu verstopfen. Durch Umsetzung dieser Tipps wird es schwieriger für Einbrecher.

elektronische Sicherung Einbruchschutz passt zur Hausmechanik. Sie erkennt und meldet auffällige Ereignisse. Wichtig ist, dass die Technik gut in den Alltag passt und nicht stört.

Alarmanlagen helfen, Einbrecher abzuschrecken und schnell zu reagieren. Wichtig sind klare Signale, klare Zuständigkeiten und regelmäßige Tests. Auch einfache Regeln helfen, wie das Nicht-Teilen von Codes und das Beachten von Batterie-Status.

Bewegungsmelder machen dunkle Ecken wie Terrassen oder Garagen sichtbar. Hell und gezielt eingesetztes Licht schafft weniger Verstecke. Es sollte nicht die Nachbarn stören.

Nachbarschaftshilfe ist am besten, wenn man sich einfach abstimmt. Zum Beispiel das Leeren des Briefkastens oder das Melden von Geräuschen. Klare Regeln erleichtern es, bei Polizei oder Hausverwaltung anzurufen.

Maßnahme Wirkung im Alltag Typische Schwachstelle Praktischer Check
elektronische Sicherung Einbruchschutz Erkennt Ereignisse und sorgt für schnelle Meldung Abschaltung aus Bequemlichkeit Routinen festlegen, Statusanzeige täglich prüfen
Alarmanlagen Einbruchprävention Erhöht Druck auf Täter durch Signal und Alarmkette Fehlalarme durch falsche Bedienung Ein-/Ausstiegszeiten testen, Codes regelmäßig ändern
Bewegungsmelder Außenbeleuchtung Macht Annäherung sichtbar und reduziert dunkle Ecken Falsch ausgerichtete Sensoren Erfassungsbereich abgehen, Empfindlichkeit nachjustieren
Nachbarschaftshilfe Einbruch Frühe Wahrnehmung verdächtiger Aktivitäten Unklare Zuständigkeiten Kontaktliste pflegen, Abwesenheiten kurz ankündigen

Bei einem Einbruch hilft eine gute Dokumentation von Wertgegenständen. Fotos, Rechnungen und Seriennummern an einem sicheren Ort. Das spart Stress, wenn etwas fehlt. Ordnung bei Unterlagen gehört auch zu den Einbruchschutz Tipps.

Nach einem Einbruch richtig handeln: Dokumentation und Schadensregulierung

Ein Einbruch ist oft unerwartet. Ein klarer Ablauf hilft, schnell zu handeln. Wichtig ist, ruhig zu bleiben, den Ort nicht zu verändern und die Polizei schnell zu kontaktieren.

Nach der Polizei-Anfrage geht es um die Schadensregulierung. Gehen Sie Schritt für Schritt durch den Raum. Notieren Sie, was fehlt oder beschädigt ist. So können Sie den Schaden später genau bestimmen.

Beim Dokumentieren von Wertsachen ist Genauigkeit wichtig. Fotos, Rechnungen und Seriennummern helfen, den Wert und den Besitz zu beweisen. Auch Verpackungen und Garantiekarten sind hilfreich.

Nachweis Wofür er bei der Schadensregulierung nach Einbruch hilft Schneller Tipp für die Umsetzung
Fotos der Gegenstände (vorher/nachher) Erleichtert die Identifikation und zeigt Zustand sowie Besonderheiten Fotos auf dem Smartphone zusätzlich in einem Cloud-Album sichern
Rechnungen und Kaufbelege Dient als Eigentums- und Wertnachweis, wichtig bei teuren Geräten Belege als PDF scannen und nach Zimmer oder Kategorie ablegen
Seriennummern (z. B. von Laptop, Kamera, Konsole) Eindeutige Zuordnung, hilfreich bei Wiederauffinden und Prüfung Seriennummern direkt aus den Einstellungen notieren oder abfotografieren
Liste der fehlenden Dinge Gibt Überblick und verhindert, dass Positionen vergessen werden Checkliste sofort starten und später mit Fotos ergänzen

Ein guter Nachweis kann den Unterschied ausmachen. Der Durchschnittsschaden liegt oft bei mehreren tausend Euro. Genau hier zeigt sich, wie wichtig Dokumentation ist.

  • Schadenliste erstellen und Belege sammeln, bevor Erinnerungen verblassen
  • Fotos Rechnungen Seriennummern Einbruch gebündelt in einem Ordner ablegen
  • Bei der Versicherung alle Positionen klar beschreiben, inklusive Marke, Modell und Kaufdatum

Ein guter Umgang mit dem Einbruch bedeutet auch, sich Zeit zu nehmen. Hilfe anzunehmen, wenn Sie unsicher sind, ist wichtig. So können Sie den Schaden besser regeln und die Abwicklung verlaufen lassen.

Fazit

Die Einbruchstatistik für 2025 zeigt ein Muster: Die Fälle bleiben hoch, stabilisieren sich aber. Versicherungsdaten für 2024 zeigen etwa 90.000 Einbrüche, nahe dem Vorjahr. Das könnte eine Pause nach den steigenden Zahlen der letzten Jahre sein.

Beim Geld sieht man die zweite Seite der Medaille. Die Schäden betragen etwa 350 Millionen Euro, ein Plus von 20 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. Das sind im Durchschnitt 3.800 Euro pro Einbruch, ein Anstieg von 200 Euro. Für 2025 ist es wichtig, sowohl die Anzahl als auch den Schaden zu betrachten.

Technik spielt eine große Rolle bei Einbrüchen. Smartphones, Kameras und Computer sind leicht zu verkaufen. Deshalb ist Prävention wichtig, auch wenn die Fallzahlen nicht explodieren.

Ein guter Einbruchschutz beginnt mit Mechanik und Elektronik. Licht macht Sichtbarkeit, und wachsame Nachbarn sind ein frühzeitiger Alarm. Bei einem Einbruch hilft es, alles genau zu dokumentieren und Fotos zu machen. So wird Sicherheit zur täglichen Routine.

FAQ

Was meint „Einbruchstatistik 2025“ in Deutschland überhaupt?

Die Einbruchstatistik 2025 zeigt, wie oft Einbrüche in Häusern passieren. 2025 ist noch nicht fertig, aber 2024 gibt es schon Daten. Diese Daten helfen uns, was 2025 vielleicht passieren könnte.

Warum reichen Fallzahlen allein nicht aus, um Einbrüche richtig einzuordnen?

Fallzahlen zeigen, wie oft Einbrüche vorkommen. Die Schadenssumme zeigt, wie teuer diese sind. Beide zusammen zeigen, wie groß das Risiko wirklich ist.

Welche Datenquellen werden für Einbruchzahlen am häufigsten zitiert?

Am häufigsten werden die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) und Versicherungsstatistiken genannt. Die PKS zeigt, wie oft Polizei Einbrüche meldet. Versicherungsdaten zeigen, wie teuer Einbrüche sind.

Was genau misst die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS)?

Die PKS misst, wie oft Kriminalität gemeldet wird. Sie gibt Einblicke in die Kriminalität in Deutschland.

Welche PKS-Jahre sind für den Vergleich wichtig, wenn man 2025 verstehen will?

Man vergleicht oft PKS-Jahre wie PKS 2024 und PKS 2023. Das hilft, Trends zu erkennen.

Welche Zusatzformate gibt es rund um die PKS?

Neben Tabellen gibt es auch interaktive Karten und ein PKS-Jahrbuch. Diese Formate helfen, Daten besser zu verstehen.

Warum kann die PKS von Versicherungszahlen abweichen?

Die PKS zeigt, was gemeldet wird. Versicherungsdaten zeigen, was versichert wird. Die Zahlen können sich unterscheiden.

Was sagen die Versicherungsdaten für 2024 aus?

2024 gab es rund 90.000 Einbrüche. Das ist fast so viel wie im Vorjahr. Der Schaden war um 20 Millionen Euro höher.

Was bedeutet „gemeldete“ oder „versicherte“ Einbrüche in der Statistik?

„Gemeldete“ Einbrüche sind die, die Versicherer kennen. „Versicherte“ Einbrüche sind die, die zu Entschädigungen führen.

Wie ist die Kennzahl „Einbruch alle sechs Minuten“ zu verstehen?

Das bedeutet, dass in Deutschland etwa alle sechs Minuten ein Einbruch passiert. Es ist ein Durchschnittswert.

Was lässt der Trend für die Einbruchstatistik 2025 erwarten?

2024 waren die Einbruchzahlen stabil. Man erwartet, dass 2025 ähnlich sein wird. Aber man sollte auch auf den Schaden achten.

Wie hat sich die Lage seit der Pandemie entwickelt?

Während der Pandemie gab es weniger Einbrüche. Danach stiegen die Zahlen wieder an. Jetzt sind sie wieder auf dem Niveau von vor der Pandemie.

Wie hoch war der Gesamtschaden durch Wohnungseinbrüche 2024?

Der Gesamtschaden lag 2024 bei 350 Millionen Euro. Das ist plus sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Wie hoch war der Durchschnittsschaden pro Einbruch 2024?

Der Durchschnittsschaden lag bei 3.800 Euro pro Einbruch. Das ist plus 200 Euro im Vergleich zum Vorjahr.

Warum können die Schäden steigen, obwohl die Fallzahlen kaum steigen?

Die Schäden können steigen, weil die Beute wertvoller wird. Auch steigende Wiederbeschaffungskosten spielen eine Rolle.

Welche Entwicklung zeigt die Langzeitbetrachtung bis zurück zum Höchststand 2015?

Der Höchststand war 2015 bei über 180.000 Einbrüchen. Seitdem sind die Zahlen deutlich gesunken.

Welche Werte werden für die Pandemie-Jahre genannt?

2020 gab es 85.000 Einbrüche, 2021 70.000. Das zeigt den deutlichen Rückgang während der Pandemie.

Was nehmen Täter typischerweise mit, und warum spielt Technik eine große Rolle?

Täter nehmen oft Smartphones, Kameras und Computer mit. Diese Technik ist leicht zu verkaufen.

Was können Haushalte aus dem Beuteprofil praktisch ableiten?

Haushalte sollten nicht nur an Schmuck denken. Auch teure Technik ist ein Ziel für Diebe. Kennzeichnen und dokumentieren hilft bei der Wiederbeschaffung.

Warum sind Einbruchzahlen auch für das Sicherheitsgefühl wichtig?

Einbrüche verändern nicht nur den materiellen Besitz, sondern auch das Sicherheitsgefühl. Sie betreffen den Alltag.

Was sollte man nach einem Einbruch für die Schadensregulierung bereithalten?

Man sollte Fotos, Rechnungen und Seriennummern von Wertgegenständen bereithalten. Das hilft, den Schaden korrekt zu beziffern.

Welche zusätzlichen Keywords sind im Kontext Einbruchstatistik 2025 oft relevant?

Oft sucht man nach Begriffen wie Wohnungseinbruchdiebstahl, Einbruchschutz und Sicherheitsmaßnahmen. Diese helfen, die Inhalte besser zu verstehen.